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Onlineliga – Pleitewelle droht…

Onlineliga.de geht nun in in die vierte Spielzeit. Ich bin immer noch dabei. Auch wenn der große Erfolg bislang ausgeblieben ist, macht es Spaß und ist nach wie vor eine große Herausforderung.

Die größten Schwierigkeiten machen vielen Spielern die Finanzen und der Transfermarkt. Zumindest weiß ich dies von einigen Mitspielern aus der Community.

Man muss eben rechnen. Einfache Mathematik und wenigstens eine grobe Kalkulation sollte man im Spiel aber auch im realen Leben immer beherrschen. Zu schnell lebt bzw. wirtschaftet man über seine Verhältnisse. Und da wären wir schon bei Kauf- oder verkauf von Spielern.

Wenn ich einen Spieler unbedingt kaufen muss, der mehr als das Dreifache als andere Spieler verdient, dann kann das auf Dauer nicht gut gehen.

Hier wäre es hilfreich zum Anfang jeder Saison ein klares Budget festlegen zu müssen. Das würde zwar den Schwierigkeitsgrad etwas erhöhen, am Ende aber Verschuldungen minimieren.

Gleichzeitig würde dieses Budget auch dafür sorgen das mehr Spieler auf dem Markt zur Verfügung stehen.

Da ich immer noch in der 6. Lia spiele (immer einen Punkt am Aufstieg vorbei) ist es ohnehin schwierig bezahlbare junge Spieler zu verpflichten. Aus diesem Grund habe ich von Anfang an auf die Jugend gesetzt. Dazu braucht es aber jede Menge Geduld. Gleichzeitig musste ich jede Saison eben die Spieler verkaufen die sich zu gut entwickelt haben und damit zu teuer wurden.

Die Zuschauer- und die Sponsoreneinnahmen sind relativ konstant planbare Posten. Es ist also durchaus möglich solide zu wirtschaften. Es dauert eben länger.

Vielleicht hat man sich allgemein viel zu sehr daran gewöhnt Budget, Moral, Energie usw. in dieser Art von Games nachkaufen zu können. Spiele wie „Top Eleven“ fördern  in meinen Augen die Spielsucht und gehören eher zum Glücksspiel. Ein echtes Management ist dort nicht erwünscht.

Ich wünsche allen neuen und alten Manager Kollegen viel Spaß und achtet auf eure Finanzen….

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